Geographers @ work

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Netzwerken und Brücken schlagen: Geographen im Berufsleben!

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Am 6. November 2013 fand das zweite „geographers at work“, eine Podiumsdiskussion zum Berufseinstieg in der Geographie, statt. Organisiert wurde die Veranstaltung diesmal von zwei ehemaligen Studierenden des GIUB, Christina Willi und Nuria Frey, in Zusammenarbeit mit dem Fachschaftsvorstand Geographie. Die Podiumsdiskussion fand im grossen Hörsaal des geographischen Instituts statt und stiess auf reges Interesse, wie die ungefähr 110 Teilnehmenden, zusammengesetzt aus ca. 95 Studierenden und 15 Alumnis, zeigten. Sechs Alumnis des Institutes aus unterschiedlichen Berufsfeldern konnten als Podiumsredner_Innen gewonnen werden:

Susanne Zumstein, Programmbeauftragte DEZA

Philippe Gyarmati, Abteilung Hydrologie BAFU

Regula Schild Abteilung Umwelt und Raum Sigmaplan

Daniel Fuhrimann, Gymnasiallehrer Kantonsschule Olten

Franziska Schmid, Inhaberin der Firma RisikoWissen

Andreas Stuber, Leiter Integrierte Kommunikation SBB

Während 90 Minuten gaben die Redner_Innen nicht nur Einblicke in ihre heutigen sehr spannenden und diversen beruflichen Tätigkeiten und vorangehenden Arbeitsstellen. Sie debattierten auch über zahlreiche Themen: die Gestaltung des persönlichen Berufseinstiegs, die Fragen nach einem Praktikum zum Berufseinstieg, die Planbarkeit einer Karriere, die Positionierung als Geograph_In auf dem Arbeitsmarkt, die Unterschiede zwischen einer Anstellung in einer staatlichen oder privaten Institution und die Teilzeitarbeit hinsichtlich der Vereinbarkeit von Berufs und Familie.

So divers wie die heutigen Tätigkeitsfelder der Redner_Innen sind, fielen zu einigen Themen auch die Antworten aus. Je nach Arbeitsfeld gestaltet sich der Berufseinstieg oder auch die Planbarkeit einer Karriere ganz unterschiedlich. Einige Punkte wurden aber von allen als wichtig erachtet: GeographInnen sind Brückenbauer und sollen das sehr breite und vielfältige Wissen aus dem Studium als Chance oder gar Trumpf ansehen. Jedoch sind manchmal auch Mut und Hartnäckigkeit erforderlich, um ans Ziel zu gelangen. Als zentral erachteten alle Redner_Innen zudem Aufbau und Vorhandensein von Netzwerken. Sei es beim Berufseinstieg selbst, oder um in der Arbeitswelt gut vernetzt zu sein oder eben auch schon während des Studiums – hier bietet die Mitarbeit im Fachschaftsvorstand eine einmalige Gelegenheit – um von „älteren Semestern“ profitieren zu können und hilfreiche Softskills zu erwerben. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem reichhaltigen Apéro, bei welchem sich die Studierenden mit den Alumnis und Podiums-Redner_Innen austauschen konnten.

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Verfasst von Nuria Frey, ehemalige Studentin des GIUB


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